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AC²-Innovationspreis Region Aachen
„Schlüsselrolle bei der Durchsetzung von Innovationen“

Bei der Preisverleihung im Aachener Krönungssaal: Bert und Tom Kantelberg. (Fotos: Carl Brunn/AGIT)

12. Juni 2019

Großer Erfolg für die RICK Produktion GmbH (vorm. CL. RICK Produktionsgesellschaft mbH & Co. KG): Beim AC²-Innovationspreis Region Aachen erreichte das in Schleiden-Olef ansässige Unternehmen einen hervorragenden zweiten Platz.

Aachen/Olef. „Der AC²-Innovationspreis ist ein starkes Zeichen für und über die Region Aachen hinaus. Er stellt nominierte Unternehmen in den Vordergrund, die eine Schlüsselrolle bei der Durchsetzung von Innovationen spielen“, so Aachens Oberbürgermeister (OB) Marcel Philipp im Rahmen der Preisverleihung im Krönungsaal des Aachener Rathauses. Letzten Endes machte die cognesys GmbH aus Aachen das Rennen und erhielt den Innovationspreis für ihre Technologie, die Sprach- und Schriftinformationen automatisch erfasst, versteht und weiterverarbeitet.

Aus den Worten von OB Marcel Philipp wurde jedoch deutlich, dass es zuvor ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der RICK Produktion GmbH gegeben haben muss. Für die Jury sei es eine unglaublich schwierige Entscheidung gewesen, sich zwischen diesen beiden innovativen Wettbewerbs-Beispielen zu entscheiden. Zudem nominiert waren die Dialego AG aus Aachen, die LUNOVU GmbH aus Herzogenrath und die PL BioScience GmbH aus Aachen.

"Allein schon die Nominierung war für uns mit einer richtig guten Erkenntnis verbunden", so Tom Kantelberg, Kundenberater und Prokurist der RICK Produktion GmbH, der gemeinsam mit Geschäftsführer Bert Kantelberg (zugleich CEO der PAPSTAR GmbH) vor Ort die Glückwünsche für einen hervorragenden zweiten Platz entgegennahm: "Wir arbeiten Tag für Tag an der Weiterentwicklung unserer Produkte; erst die Wettbewerbsteilnahme beim AC²-Innovationspreis hat uns verdeutlicht, wie innovativ diese Produkte am Ende des Tages dann auch wirklich sind." Bestes Beispiel: Die Kartonschale ohne Kunststoffbeschichtung für die Lebensmittelindustrie, in der Fertiggerichte bis -40 Grad eingefroren und bis 220 Grad Celsius erwärmt werden können.

1873 gründete Oswald Matheis in der Nähe von Schleiden die gleichnamige Kartonfabrik. Das Unternehmen entwickelte sich rasch vom Kartonproduzenten zum Kartonverarbeiter, dessen Vertriebsaktivitäten gut 100 Jahre später in einer eigenen Gesellschaft - PAPSTAR - gebündelt wurden. Von 1997 bis 30.04.2020 trug das Produktionsunternehmen den Namen CL. RICK Produktionsgesellschaft mbH & Co. KG. Seit dem 01.05.2020 firmiert es unter RICK Produktion GmbH und beliefert über PAPSTAR heute fast alle namhaften Großhandelsketten, Verbrauchermärkte und C+C-Betriebe.

Darüber hinaus produziert die RICK Produktion GmbH temperaturbeständige Karton- und Papierschalen für die Lebensmittelindustrie. „Die neuesten Produkte ermöglichen eine Herstellung mit deutlich weniger Grundmaterial und reduzieren so einen erheblichen Teil der anfallenden Abfallmenge“, heißt es in der offiziellen Broschüre zur Preisverleihung. Besonders hervorzuheben sei die Innovationskraft, die die RICK Produktion GmbH auch nach 146 Jahren Unternehmensgeschichte veranlasse, Produkte weiterzudenken, zu entwickeln und so rund 70 Arbeitsplätze zu sichern.

"Bei unseren zukünftigen Produktionsabläufen dreht sich alles darum, sämtliche Kunststoff-Anteile eines auf Nachhaltigkeit basierenden Marktes gen Null zu minimieren, so dass Aluminium- und Kunststoffschalen in absehbarer Zeit gänzlich abgelöst werden können“, so Tom Kantelberg.

Über den AC²-Innovationspreis Region Aachen

Mit dem AC²-Innovationspreis Region Aachen unter Federführung der „AGIT Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer mbH“ wird ein Unternehmen, eine Einrichtung oder eine Person ausgezeichnet, die sich um die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Region Aachen verdient gemacht hat. Der Innovationspreis versteht sich als eine Anerkennung für besondere gesellschaftliche oder unternehmerische Leistungen. Er soll das Unternehmertum in der Region stärken und die Bekanntheit der Region als innovativen Standort national und international erhöhen. Der Preis wird von der Stadt Aachen, der StädteRegion Aachen und den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg ausgelobt.

Ort der Preisverleihung war der altehrwürdige Krönungssaal des Aachener Rathauses.



         

 
 
 
Ausbildung bei der RICK Produktion GmbH 
(vorm. CL. RICK Produktionsgesellschaft mbH & Co. KG)
 
Von Schleiden-Olef in die ganze Welt: Julian Bischoff (20) ist Deutschlands bester Azubi als Maschinen- und Anlagenführer
 

Bei der Olefer RICK Produktion GmbH ist man berechtigterweise stolz, einen von Deutschlands besten Azubis ausgebildet zu haben (v.l.n.r.): Produktionsleiter Dirk Hörnchen, Repräsentant und Kundenberater Tom Kantelberg, Top-Azubi Julian Bischoff und Ausbilder Rudi Hanf. (Foto: Yvonne Reidt)

 

11. Dezember 2018
 
Die Erfolgsformel war gleichermaßen durchdacht wie vielversprechend. Man nehme eine angeborene Affinität zu maschinenspezifischen Zusammenhängen in der Produktion, eine unbändige Lernbereitschaft und einen prädestinierten Ausbildungsbetrieb wie die RICK Produktion GmbH: Julian Bischoff ist jüngst im Maritim Hotel in Berlin als bundesbester Azubi der Industrie- und Handelskammern (IHK) für den staatlich anerkannten Ausbildungsberuf des Maschinen- und Anlagenführers geehrt worden. 
 
Berlin/Olef. Sichtbares Zeichen der herausragenden Leistung und der besonderen Anerkennung durch den Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ist eine dekorative Glastrophäe mit der Aufschrift „Unsere Besten“, die der 20-Jährige aus den Händen von DIHK-Präsident Eric Schweitzer und im Beisein von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Moderatorin Barbara Schöneberger in Empfang nehmen durfte. Jahr für Jahr legen in Deutschland rund 300.000 Auszubildende ihre Abschlussprüfung bei einer der insgesamt 79 Industrie- und Handelskammern ab. In 2018 sind 213 Bundesbeste aus 205 Ausbildungsberufen gelistet. 
 
Es gibt Redewendungen, die ungemindert ihre volle Strahlkraft entfalten können. „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ ist so eine, die sich nicht zuletzt für Julian Bischoff als wegweisend herauskristallisiert hat. Schon früh war klar, dass der heutige Spitzen-Azubi seinem Vater Ingo nacheifern würde, um sich sozusagen von Kindesbeinen an nicht nur für Lego, sondern auch für Maschinen der papierverarbeitenden Industrie zu interessieren. Das Warum ist genetisch erklärbar: Ingo Bischoff ist seit jeher die treibende Kraft für den Ausbau und die Stärkung der europäischen Marktpräsenz der „Peerless Machine & Tool Corporation“, einem überaus renommierten Maschinenbauunternehmen mit ursprünglichem Sitz in Marion im US-Bundesstaat Indiana. Und das mit durchschlagendem Erfolg: Von Baesweiler aus, zugleich der Wohnort der Familie Bischoff, hat sich die deutsche Dependance zu einer eigenständigen Vertriebsgesellschaft hinaufgeschwungen. Mittlerweile ist Ingo Bischoff sogar alleiniger Inhaber der Firma und mit Sohn Julian scheint die Nachfolgeregelung auch schon geklärt zu sein. 
 
Mittels eines „Gentlemen Agreement“ stand somit schon zu Beginn der knapp zweijährigen Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer bei der RICK Produktion GmbH fest, dass Julian im Anschluss in eine verantwortungsvolle Position im väterlichen Betriebs zurückkehren würde. „Das ist klar kommuniziert worden“, so Tom Kantelberg, Repräsentant und Kundenberater des in Schleiden-Olef beheimateten Herstellers von Einmalgeschirr sowie Verpackungs- und Lebensmittelschalen aus Frischfaser- und Zellstoffkarton: „Rund zwei Drittel unserer Maschinenparks stammen aus dem Peerless-Portfolio, da hat sich das Ausbildungsverhältnis geradezu angeboten.“ Und letztendlich seien die Überlegungen ja auch vollumfänglich aufgegangen, zumal beide Seiten von einem Paradebeispiel für praxisorientiertes Lernen profitiert hätten.
 
Nicht nur, dass Julian Bischoff den täglichen Umgang mit den produzierenden Maschinen seines „Anschluss-Arbeitgebers“ zelebrieren durfte, „für uns hatte er von Beginn an den Status eines vollwertigen Mitarbeiters“, so Tom Kantelberg. Neben der Vermittlung von unternehmensrelevanten Lerninhalten (den theoretisch geprägten Teil der dualen Ausbildung übernahm das Thomas-Eßer-Berufskolleg Euskirchen im Blockunterricht) wurde der 20-Jährige auch zu Revisionsarbeiten oder zur generellen Wartung, Einrichtung oder dem Umbau von Maschinen herangezogen. „Natürlich haben wir schnell festgestellt, dass er aufgrund seines bereits im Vorfeld der Ausbildung angeeigneten Know-hows zu außergewöhnlichen Leistungen fähig ist“, umschreibt es Dirk Hörnchen, Produktionsleiter bei CL. RICK. Ausbilder Rudi Hanf, zugleich auch stellvertretender Werkstattleiter, geht noch einen Schritt weiter: „Julian hat sich durch seinen vorgeebneten Weg nie dazu verleiten lassen, weniger zu tun oder es ruhig angehen zu lassen. Ganz im Gegenteil: Die Zusammenarbeit mit ihm war stets von einem konstruktiven Wissenstransfer über Generationen hinweg geprägt.“ 
 
Gute, respektvolle Umgangsformen, Teamfähigkeit und ein erfrischender Hang dazu, sich ständig weiterentwickeln zu wollen, seien weitere Indikatoren für einen „herausragenden Prüfungsabschluss“ gewesen. Letztlich war es Tom Kantelberg vorbehalten, mittels eines offiziellen Schreibens des Deutschen Industrie- und Handelskammertages in Kenntnis gesetzt zu werden, einen von Deutschlands besten Azubis 2018 ausgebildet zu haben.
„Das erfüllt uns natürlich mit Stolz“, so Kantelberg, der bei der Feierstunde ebenso wie Vater Ingo und Mutter Sandra in Berlin vor Ort war: „Im Zuge des demografischen Wandels und der zunehmenden Digitalisierung sind Unternehmen verstärkt auf der Suche nach guten Fachkräften, um auch international wettbewerbsfähig zu bleiben. Wenn wir vor diesem Hintergrund als guter Ausbildungsbetrieb in einer eher strukturschwächeren Region wahrgenommen werden, sind wir genau auf dem richtigen Weg!“ 
 
Für Julian Bischoff wird die RICK Produktion GmbH immer ein wichtiger Meilenstein für seinen beruflichen Werdegang bleiben. Eine Pause gönnt sich der begeisterte Hobby-Volleyballer, der seine sonstige Freizeit gerne seinen Freunden widmet, nicht. Als Handlungsreisender im väterlichen Betrieb wird er von Baesweiler aus zu Reisen in die ganze Welt aufbrechen, um hochfunktionelle Maschinen oder Formwerkzeuge beispielsweise für Pappschachteln oder Pappteller zum Kontinente übergreifenden Einsatz zu bringen. So wie bei der RICK Produktion GmbH im Schleidener Stadtgebiet. „Der Kontakt bleibt auf alle Fälle bestehen, die dort laufenden Maschinen bleiben irgendwie ja doch in meinem Zuständigkeits- und Servicebereich“, so der smarte junge Mann, der am Heiligen Abend seinen 21. Geburtstag feiern wird. 
 
Auch für Tom Kantelberg steht fest, dass es weiterhin genügend Berührungspunkte geben wird, um das Ausbildungsverhältnis auch nach dem überragenden Ende mit einer anderen Rollenverteilung fortsetzen zu können: „Bei unseren zukünftigen Produktionsabläufen dreht sich alles darum, sämtliche Kunststoff-Anteile gegen Null zu minimieren, so dass Aluminium- und Kunststoffschalen in absehbarer Zeit gänzlich abgelöst werden können.“ Hauptabnehmer der RICK-Produkte ist übrigens die nicht nur räumlich, sondern auch durch gemeinsame Unternehmenswurzeln nahegelegene PAPSTAR GmbH.
 
 
 
 
          

Deutschlands bester Auszubildender als Maschinen- und Anlagenführer: Für einen Pressetermin kehrte Julian Bischoff samt gläsernem Siegerpokal „Unsere Besten“ in seinen Ausbildungsbetrieb, die RICK Produktion GmbH, zurück. (Foto: Yvonne Reidt)

 

Kontakt für Presseanfragen:
Tom Kantelberg, RICK Produktion GmbH
Tel.: +49 2445 9525-0
E-Mail: tom.kantelberg@rick-produktion.de
www.rick-produktion.de
 
Bernd Born, PAPSTAR GmbH
Tel.: +49 2441 83-231
E-Mail: bernd.born@papstar.de

 

 

 

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